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Das Staatstheater am
Schillerplatz, im Jugendstil, wurde 1908 von Bernhard Sehring erbaut. Die
Spremberger Straße erstrahlt neu gestaltet. Sie war einst eine wichtigste
Handelsstraße, welche von Wohn- und Geschäftshäusern aus dem 19. Jahrhundert
sowie von 1950-1960 geprägt ist. Noch heute hat sie ihre ursprüngliche Länge
von 300 m. Der Spremberger Turm ist das Wahrzeichen der Stadt und er wurde
im 13. Jahrhundert erbaut und bildet mit Bastei und Torhaus das südliche
Stadttor. Die Zinnenkrone erhielt er in den Jahren 1823-1825. Er ist heute
31 m hoch. Der Münzturm ist der älteste Turm der Stadt. Die „Herren von
Cottbus“ ließen hier wahrscheinlich schon 1483 den Cottbuser Heller mit dem
Cottbuser Wappentier, dem Krebs, prägen. Türme, Tore und Wiekhäuser entlang
der mittelalterlichen Stadtmauer lassen den Grundriss der Altstadt erkennen.
Der Münzturm und der Spremberger Turm begrenzen den 1.200 m langen Teil der
alten Wehranlage. Die Lindenpforte entstand, um schneller von der Altstadt
den Markt in der Neustadt erreichen zu können. Dazu durchbrach man erst im
Jahre 1879 den alten Mauerturm in der Mauerstraße.
Der
Altmarkt

Der Altmarkt mit
Marktbrunnen war einst wichtiger Handelsplatz, ursprünglich
mit Fachwerkhäusern umbaut. Heute zeigt sich der Markt als eindrucksvolles
Ensemble von Bürgerhäusern im Barockstil. Das Wendische Viertel wurde
1984-1989 auf historischem Stadtgrund zwischen Berliner Platz und
Oberkirchplatz vorwiegend
in Plattenbauweise mit altstadttypischer Fassadenstruktur erbaut.
Bildkünstlerische Werke stammen von sorbischen und deutschen Künstlern. Das
neue Rathaus wurde von 1934-1936 erbaut. Die Säulenkolonnaden an der
Berliner Straße zeigen Reliefs Symbole alter Cottbuser Handwerkskunst. Eine
Tafel erinnert an das Geburtshaus des Malers Carl Blechen. Das
Elektrizitätswerk wurde 1901-1903 in neugotischer Industriearchitektur
errichtet. Es diente mit zwei Wasserturbinen, Dampfmaschinen und
Kesselanlagen zur Versorgung der städtischen Straßenbahn.
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